Grundlagen der Anti-Aging-Medizin

Solange wir zurückdenken können, haben sich Menschen mit dem Älterwerden beschäftigt. Fortschritte der modernen Medizin ermöglichen es inzwischen, die Mechanismen des Alterns besser zu verstehen. Eine neue Definition des Alterungsprozesses ist entstanden und eröffnet neue Perspektiven. Altern kann als ein Komplex von Mangelerscheinungen begriffen werden, und es ist durchaus möglich, sie auszugleichen und damit ihre Folgen zu bekämpfen.

Die Anti-Aging-Medizin beruht auf eben dieser Annahme. Sie ist eine Errungenschaft von Theorie und Praxis der letzten Jahre, und sie könnte sich als der lang gesuchte Jungbrunnen erweisen. Die Informationen über den Alterungsstatus, die die Zellen erhalten, sind gekoppelt an den Status aller Hormone, die in unserem Körper vorhanden sind.
Im Laufe der Jahre lässt die Hormonproduktion nach, und niedrige Hormonspiegel sind für die Zellen das Zeichen, dass der Körper gealtert ist. Dass der Alterungsprozess mit dem Hormonspiegel zusammenhängt, ist in der Medizin seit längerem kein Geheimnis mehr, wurde jedoch bis vor kurzem meist ignoriert. Das Gleichgewicht aller Hormone im Körper wurde nicht beachtet.
Patienten, die wegen ihrer Beschwerden einen Facharzt für Endokriniologie aufsuchen, erfahren wie wichtig für ihre Gesundheit die Hormone sind, deren Menge und Funktion im Alter absinkt.
Ein junges frisches Aussehen ist Ausdruck von Gesundheit, Attraktivität und Leistungsfähigkeit. Aber der Alterungsprozess hinterlässt auch an unserer Haut Spuren: Bindegewebsfasern erschlaffen, die Spannung der Haut lässt nach, Falten entstehen. Die Genetik spielt eine Rolle aber auch die individuelle Lebensweise beeinflusst unser Hautbild. Für schöne Haut kann man durch eine individuell abgestimmte Pflege und Behandlung ( z.B. Hormoncreme) einiges tun. Besonders durch die beachtlichen Fortschritte in der medizinisch-kosmetischen Forschung stehen uns heute viele Möglichkeiten zur Faltenbekämpfung/Körperchirurgie zur Verfügung.